
Wo bleibt das Mahnmal? Betroffene des Nagelbombenanschlags nehmen das Gedenken selbst in die Hand!
Am 18. April haben Betroffene des Nagelbombenanschlags, unterstützt von Überlebenden des Anschlags in der Platenstraße, sowie solidarischen Initiativen und Personen, eine kraftvolle künstlerische Intervention am Ort des geplanten Mahnmals gesetzt. Auf einem 5x10 Meter großen Banner prangt die drängende Frage: „Wo bleibt das Mahnmal?“
Damit stellen sie klar: Warum lässt die Stadt Köln zu, dass eine Investmentgruppe die Stadtpolitik diktiert – und damit auch entscheidet, wie ein würdiges Gedenken an rechte, rassistische und antisemitische Gewalt auszusehen hat?
Seit über zehn Jahren arbeiten Betroffene gemeinsam mit dem Künstler des Mahnmals, der Initiative Herkesin Meydanı und weiteren engagierten Gestalter*innen an der Umsetzung. Das Mahnmal soll nicht nur aus einer Betonplatte und einem öffentlichen Platz bestehen, sondern auch ein antirassistisches Filmarchiv umfassen. Dieses Archiv, das Interviews mit Überlebenden der Bombenanschläge sowie weitere Filme und Medien enthält, kontextualisiert die Anschläge und vor allem die sieben Jahre rassistischer Ermittlungen gegen die Betroffenen selbst. Der Künstler sagt: Alles ist fertig. Das Mahnmal könnte sofort realisiert werden.
Doch die Investmentgruppe Gentes blockiert den Prozess. Unklar ist, wann sie ihre Bauvorhaben – angeblich inklusive 300 Wohnungen – beginnen wird. Die Realisierung des Mahnmals ist an ihr Vorhaben geknüpft. So wird das würdige Gedenken von den Interessen einer Immobilienfirma abhängig gemacht.
Die Betroffenen wehren sich: Sie nehmen die Realisierung des Mahnmals nun selbst in die Hand! Der erste Schritt war die Errichtung des Banners mit der unübersehbaren Frage. Dazu kam eine Holztreppe, die es ermöglicht, über die Mauer des Geländes zu blicken – dorthin, wo einst ein Platz für Alle mit dem Mahnmal entstehen sollte. Doch was heute zu sehen ist, ist eine große Lücke und die unnötige Zerstörung der Gebäude, um sie unbrauchbar zu machen. Kaputtmachen geht schnell. Doch ein würdiges Gedenken in Zusammenarbeit mit Anwohner*innen, wie es die Firma gentes auf ihrer Homepage verspricht, scheint für die Investoren schwerer umsetzbar zu sein als gedacht. Bisher ist nichts davon realisiert. Das Vertrauen ist längst einer großen, leeren Baulücke gewichen.
Die Betroffenen fragen: Wo bleibt das Mahnmal ? Das Mahnmal muss jetzt kommen. Die Stadt Köln und die Verantwortlichen sind aufgefordert, endlich zu handeln. Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Gedenken darf nicht von Profitinteressen abhängig sein! #Mahnmaljetzt
2026
Der Platz für alle an der Keupstraße gegen Rassismus und Antisemitismus gehört uns. Bisher ist nichts passiert, es reicht! Wir bauen jetzt selber!
2021
Per Ratsbeschluss wird der Platz am Eingang der Keupstraße der Stadt Köln für das Mahnmal überschrieben.
2015
Ratsbeschluss für das Mahnmal
2004
Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße
2001
Paketbombenanschlag in der Kölner Probsteigasse
1994
Brandanschlag in Köln Gremberg
1992
Paketbombenanschlag in der Kölner Platenstraße
#Mahnmal jetzt!

Wo bleibt das Mahnmal? Betroffene des Nagelbombenanschlags nehmen das Gedenken selbst in die Hand!
Am 18. April haben Betroffene des Nagelbombenanschlags, unterstützt von Überlebenden des Anschlags in der Platenstraße, sowie solidarischen Initiativen und Personen, eine kraftvolle künstlerische Intervention am Ort des geplanten Mahnmals gesetzt. Auf einem 5x10 Meter großen Banner prangt die drängende Frage: „Wo bleibt das Mahnmal?“
Damit stellen sie klar: Warum lässt die Stadt Köln zu, dass eine Investmentgruppe die Stadtpolitik diktiert – und damit auch entscheidet, wie ein würdiges Gedenken an rechte, rassistische und antisemitische Gewalt auszusehen hat?
Seit über zehn Jahren arbeiten Betroffene gemeinsam mit dem Künstler des Mahnmals, der Initiative Herkesin Meydanı und weiteren engagierten Gestalter*innen an der Umsetzung. Das Mahnmal soll nicht nur aus einer Betonplatte und einem öffentlichen Platz bestehen, sondern auch ein antirassistisches Filmarchiv umfassen. Dieses Archiv, das Interviews mit Überlebenden der Bombenanschläge sowie weitere Filme und Medien enthält, kontextualisiert die Anschläge und vor allem die sieben Jahre rassistischer Ermittlungen gegen die Betroffenen selbst. Der Künstler sagt: Alles ist fertig. Das Mahnmal könnte sofort realisiert werden.
Doch die Investmentgruppe Gentes blockiert den Prozess. Unklar ist, wann sie ihre Bauvorhaben – angeblich inklusive 300 Wohnungen – beginnen wird. Die Realisierung des Mahnmals ist an ihr Vorhaben geknüpft. So wird das würdige Gedenken von den Interessen einer Immobilienfirma abhängig gemacht.
Die Betroffenen wehren sich: Sie nehmen die Realisierung des Mahnmals nun selbst in die Hand! Der erste Schritt war die Errichtung des Banners mit der unübersehbaren Frage. Dazu kam eine Holztreppe, die es ermöglicht, über die Mauer des Geländes zu blicken – dorthin, wo einst ein Platz für Alle mit dem Mahnmal entstehen sollte. Doch was heute zu sehen ist, ist eine große Lücke und die unnötige Zerstörung der Gebäude, um sie unbrauchbar zu machen. Kaputtmachen geht schnell. Doch ein würdiges Gedenken in Zusammenarbeit mit Anwohner*innen, wie es die Firma gentes auf ihrer Homepage verspricht, scheint für die Investoren schwerer umsetzbar zu sein als gedacht. Bisher ist nichts davon realisiert. Das Vertrauen ist längst einer großen, leeren Baulücke gewichen.
Die Betroffenen fragen: Wo bleibt das Mahnmal ? Das Mahnmal muss jetzt kommen. Die Stadt Köln und die Verantwortlichen sind aufgefordert, endlich zu handeln. Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Gedenken darf nicht von Profitinteressen abhängig sein! #Mahnmaljetzt
2026
Der Platz für alle an der Keupstraße gegen Rassismus und Antisemitismus gehört uns. Bisher ist nichts passiert, es reicht! Wir bauen jetzt selber!
2021
Per Ratsbeschluss wird der Platz am Eingang der Keupstraße der Stadt Köln für das Mahnmal überschrieben.
2015
Ratsbeschluss für das Mahnmal
2004
Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße
2001
Paketbombenanschlag in der Kölner Probsteigasse
1994
Brandanschlag in Köln Gremberg
1992
Paketbombenanschlag in der Kölner Platenstraße
#Mahnmal jetzt!